TL;DR/Das Wichtigste in Kürze
- Stress verursacht Muskelverspannungen und Hormonschwankungen (Cortisol- und Adrenalinspiegel), was die Durchblutung verändern und Druck auf die Nerven ausüben kann. Das löst häufig sogenannte Spannungskopfschmerzen aus. Angststörungen können Stresssymptome verstärken und damit ebenfalls starke Trigger für Spannungskopfschmerzen sein.
- Erste Hilfe: Bei psychisch bedingten Kopfschmerzen können dir Atemübungen, bewusste Muskelentspannung sowie ein warmes Bad oder eine Wärmflasche Linderung verschaffen.
- Migräne durch Stress: Stressbedingte Hormonschwankungen belasten das vegetative Nervensystem und sorgen dafür, dass du Migräne-Symptome länger und intensiver wahrnimmst. Chronische Erschöpfung, z. B. bei einem Burnout, senkt die Stressresistenz deines Körpers und erhöht damit das Migräne-Risiko massiv.
- Unsere Tipps: Ein sinnvolles Stressmanagement mit regelmäßigen Pausen, festen Schlafenszeiten und Entspannungsübungen kann dir helfen, Migräne durch Stress zu vermeiden. Ein Migräne-Tagebuch sowie unsere natürliche Hilfe gegen Migräne und Kopfschmerzen verhelfen dir zusätzlich Stück für Stück zu dem schmerzfreien Alltag, den du verdient hast.
Inhaltsverzeichnis
ToggleWie Stress und Kopfschmerzen zusammenhängen
Wie entsteht Migräne durch Stress? Um das zu verstehen, möchten wir zuerst genauer auf den Zusammenhang von Stress und Kopfschmerzen eingehen. In der Regel entstehen bei Stress die sogenannten Spannungskopfschmerzen. Ihnen liegen Muskelverspannungen im Schulterbereich, dem Nacken oder auch rund um den Kopf zugrunde. Klassisch kommen zum Stress und der verspannten Muskulatur meist Schlafstörungen und Verhaltensänderungen hinzu. Oft wird dann zu verschiedenen Entspannungstechniken geraten. Viele probieren Yoga aus oder meditieren regelmäßig. Leider funktioniert das aber nicht immer. Dann wird vornehmlich zu freiverkäuflichen Schmerzmitteln gegriffen. Diese lindern das Leiden, lösen dein Problem aber nicht.
Die Auslöser können übrigens auch Stressschwankungen sein. Wenn du oft zwischen gestresst und ruhig schwankst, kann sich die Problematik verschlimmern. Bei Stress schüttet dein Körper die Hormone Cortisol und Adrenalin aus. Diese erhöhen den Blutdruck und die Herzfrequenz. Das kann zu Problemen mit Kopfschmerzen führen sowie zu noch mehr Anspannung in den genannten Muskulaturbereichen.
Im Grunde ist der Stress nur der Anfang eines langen Rattenschwanzes: Er triggert zuerst deine Hormone, dann die Verspannungen. Den Muskelverspannungen folgen Durchblutungsänderungen. Außerdem führen sie dazu, dass Druck auf die Nerven ausgeübt wird.
Symptome von stressbedingten Kopfschmerzen
Bei Kopfschmerzen durch Stress kommt es meistens zu Spannungskopfschmerzen. Sie werden begleitet von schmerzenden Schultern, einer schlechten Körperhaltung, Stimmungsveränderungen und anderen Symptomen. In der Regel fühlen sie sich stumpf und drückend an. Das Gefühl lässt sich am besten mit einem zu engen Helm oder einem festen Band rund um den Kopf beschreiben. Spannungskopfschmerzen treten fast immer beidseitig auf. Du musst dich also nicht wundern, wenn du diese Art der Schmerzen gar nicht genau lokalisieren kannst. Sie wandern oft um den gesamten Kopf. Tatsächlich sind stressbedingte Kopfschmerzen nicht so einschränkend wie Migräne. Trotzdem sind sie selbstverständlich keine angenehme Sache.Wie Angststörungen auch Kopfschmerzen beeinflussen
Mittlerweile weiß man, dass auch Angststörungen auf Kopfschmerzen Einfluss nehmen können. Innere Anspannungen können Kopfschmerzen prinzipiell nämlich verschlimmern. Sie gehen meistens Hand in Hand mit Muskelverspannungen. Das legt die perfekte Basis für Kopfweh. Zudem schütten Angststörungen die vorhin angesprochenen Stresshormone Adrenalin und Cortisol in großen Mengen aus. Vielleicht sorgt eine Panikattacke bei dir auch für Hyperventilation (schnelles Ein- und Ausatmen). So verändert sich dein Gleichgewicht zwischen Sauerstoff und CO₂. Das löst während oder direkt nach der Panikattacke Kopfschmerzen und Schwindelanfälle aus. Bei Angststörungen solltest du dich in professionelle Hände begeben. Dort kann dir gegen die Kopfschmerzen geholfen werden. Falls du deine Angststörung bereits überwunden hast, können wir dir weiterhelfen! Hinweis: In der Regel entstehen nur Spannungskopfschmerzen durch Stress und Angst. Spezifischere Kopfschmerzen-Symptome in bestimmten Situationen können andere Ursachen haben. Wenn du wissen willst, in welchem Bereich Kopfschmerzen gefährlich sind, kannst du das bei uns nachlesen.Hilfe für Kopfschmerzen und Psyche
Wenn deine Psyche für die Kopfschmerzen verantwortlich ist, helfen dir meistens keine Medikamente. Abgesehen davon möchte natürlich keiner übermäßig viele Medikamente zu sich nehmen müssen, nur, um kein Kopfweh zu haben. Zuallererst hilft daher bewusstes Entspannen. Dafür kannst du deine Atmung regulieren und es mit progressiver Muskelentspannung versuchen. Oft hilft auch Wärme – zum Beispiel als Wärmflasche. Für die akuten Phasen raten wir dir zu Atemübungen. Atme dafür mindestens 4 Sekunden lang tief in den Bauch ein. Halte deinen Atem dann kurz an. Anschließend lässt du die Luft mindestens 6 Sekunden lang wieder los. Wenn du diese Übung ein paarmal wiederholt hast, kannst du zu progressiver Muskelentspannung übergehen. Spanne dafür bewusst deine Schultern fest an und halte die Spannung kurz aufrecht. Lasse sie dann wieder los. Wiederhole das Prinzip einige Male mit verschiedenen Muskelgruppen. Sofern du die Möglichkeit dazu hast, kann gegen Stress und Kopfschmerzen auch ein warmes Bad helfen. Alternativ kannst du Wärmflaschen oder Kirschkernkissen erwärmen und auf die verspannten Muskulaturbereiche legen.
Dir hilft nichts weiter? Keine Panik. Du kannst dich jederzeit mit unserer natürlichen Methode selbst unterstützen. Sie kommt ohne Medikamente aus, muss nicht erst jahrelang erlernt werden, benötigt kein Rezept und besitzt nicht einmal Nebenwirkungen. Binnen 2 Wochen kannst du dir so selbst zur Besserung verhelfen!
Migräne durch Stress – das ist der Zusammenhang
„Ich habe wieder Migräne durch all den Stress!“ Diesen Satz hast du sicherlich schon einmal gehört. Gerade wenn du selbst unter Migräne leidest, kann dieser Satz zu Verunsicherung führen. Hast du einfach dadurch Migräne, dass du gestresst bist? Können schlimme Migräneattacken nur durch den Alltagsstress ausgelöst werden? Und warum treten die Anfälle dann sogar an Tagen auf, an denen du eigentlich ganz entspannt bist?
Die Antwort ist ziemlich simpel: Migräne entsteht nicht durch Stress. Sie kann aber von ihm beeinflusst werden – zudem kann Migräne seelische Bedeutungen haben. Die Erkrankung ist ein neurologisches Problem, das man nicht rein durch Entspannung lösen kann. In der Tat kann Stress deine Migräne aber schlimmer und wahrscheinlicher machen. Sicherlich kennst du zudem die “Wochenend-Migräne”. Du hast die gesamte Woche gearbeitet und warst gestresst. Dann kommt das Wochenende oder dein Urlaub. Du freust dich auf die freie und stressfreie Zeit! Doch immer dann, wenn du dich entspannen kannst, setzt die Migräne ein. Hier erkennt man gut, dass Migräne durch Stress beeinflusst, aber nicht ausgelöst wird. Es ist viel mehr die Schwankung in deinem Stresslevel.
Stressbedingte Migräne-Symptome
Du bist in einer stressigen Phase und bemerkst, dass du die Migräne bei Stress häufiger erleidest. Das liegt daran, dass der Stress dein Nervensystem aktiviert. Genauer gesagt das vegetative Nervensystem. Das verändert die Durchblutung und Muskelspannung in deinem Körper. So werden die Anfälle zunehmend wahrscheinlicher. Obwohl Stress nicht der Auslöser für Migräne ist, kann er deine Anfälle verschlimmern und verlängern. Da du unter Stress mehr Adrenalin und Cortisol produzierst, wird dein Schmerzempfinden verstärkt. Du nimmst deine Kopfschmerzen und Migräne-Symptome also stärker wahr. Fällt der Hormonhaushalt dann abrupt wieder ab (weil zum Beispiel das Wochenende kommt), gerät dein Körper noch mehr aus dem Gleichgewicht. Dann spürst du die klassischen, durch den Stress bedingten Migräne-Symptome ganz deutlich. Es kommt zu pulsierenden und meist einseitigen Kopfschmerzen. Sie verstärken sich bei Bewegung und machen dich empfindlich gegenüber Licht sowie oft auch Geräuschen. Außerdem kommt es bei vielen Menschen zum Erbrechen oder zumindest zur Übelkeit. Die Vorboten für Migräne durch Stress sind größtenteils eine Konzentrationsschwäche, klare Stimmungsschwankungen und Nackenverspannungen.Wenn Burnout und Stress Migräne verursachen
Durch den massiven Stress eines Burnouts wird Migräne klar verschlimmert. Zuerst solltest du wissen, dass ein Burnout den Zustand von chronischem Stress, chronischer Anspannung und chronischer Erschöpfung beschreibt. Er erhöht den Cortisol- sowie Adrenalinspiegel massiv. So wird dein Nervensystem ständig überreizt. Passend dazu sorgt er für schlechten Schlaf. Unzureichende Ruhe gilt als einer der typischen Migränetrigger. Die Erschöpfung senkt die Stressresistenz deiner Psyche und deines Körpers. Sie macht Migräne also wahrscheinlicher und intensiver. Das heißt: Ja, Migräne kann durch den Stress bei einem Burnout stark verschlimmert werden. In einigen Fällen erleben die Burnout-Betroffenen sogar zum ersten Mal Migräne. Im Verlauf der Erkrankung kann sie zu einem Teil der Symptomatik werden. Burnout und Migräne werden so zu einem Teufelskreis, aus dem man alleine meist nicht mehr aussteigen kann. Darum erhältst du jetzt unsere professionellen Tipps gegen psychosomatisch beeinflusste Migräne.Tipps bei psychosomatisch beeinflusster Migräne
Um die Migräne durch deinen Stress nicht weiter zu verschlimmern, solltest du Pausen einplanen – natürlich nicht erst am Wochenende oder im Urlaub, sondern regelmäßig und genau so, wie du sie im Alltag brauchst. Zudem können feste Schlafenszeiten, Entspannungstechniken und Atemübungen sowie einMigräne-Tagebuch und Kopfschmerzkalender eine große Hilfe sein. Falls du bereits unter einem Burnout leidest, solltest du natürlich auch professionelle Hilfe in Anspruch nehmen.
Auch bei Migräne kann dir unsere medikamentenfreie Methode weiterhelfen. Innerhalb von zwei Wochen kannst du die ersten Verbesserungen bemerken. Dabei kannst du dir sicher sein, dass du keine Nebenwirkungen verspüren wirst.


